Lehrtexte zur Schicksalsanalyse von Ines Grämiger

Das Szondi-Institut an der Krähbühlstrasse 30, 8044 Zürich

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Leopold Szondi

 

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Begründer der Schicksalsanalytischen Psychologie

Schicksalskugeln

Zeichnung von Gabi Kopp, Luzern

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Textauszug:

Leopold Szondi - Die Schicksalsanalyse

«Im landläufigen Sinn wird das Wort "Schicksal" höchst einseitig als das Wirken unbeeinflussbarer Mächte verstanden. Nicht so in der Schicksalspsychologie. Hier wird der Mensch als ein Wesen begriffen, das zwar von Anbeginn seines Lebens Zwängen unterworfen ist, aber mit zunehmender Reife die Chance hat, unter seinen Möglichkeiten zu wählen und so Freiheit zu verwirklichen. Darum unterscheidet die Schicksalspsychologie zwischen Zwangs- und Freiheitsschicksal.

Das Zwangsschicksal

Zum Zwangsschicksal eines Menschen gehört das Erbe, also zunächst alles, was ihm von seinen Vorfahren mitgegeben wurde. Die Erbtheorie findet heute in vielen Forschungsergebnissen eine neue Bestätigung. Die von Szondi formulierte Gentheorie, d.h. die Art und Weise, wie diese Vererbung zu verstehen ist, wird auf komplexerer Ebene tendenziell bestätigt.
Die Trieb- und Affektnatur eines Menschen ist ebenfalls Teil seines Zwangsschicksals. Dabei nimmt die Schicksalspsychologie an, dass jeder Mensch mit den gleichen Grundbedürfnissen ausgestattet ist, dass es aber auch familiäre und persönliche Ausprägungen gibt, die erklären, warum die Menschen allgemein und Angehörigen einer Familie im besonderen oft so verschieden mit ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen umgehen.»

Die 29seitige Broschüre kann zum Preis von Fr. 5.00 im Szondi-Institut Zürich (E-mail: info@szondi.ch, Tel. 044 252 46 55) erworben werden.

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